Projektübersicht

Auch der DRK OV Dreierwalde e.V. hat mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Zur Sicherstellung unserer Einsatzfähigkeit im Katastrophenschutz und im täglichen Dienst, mussten wir alle Veranstaltungen, Sanitätsdienste, betreuungsdienstliche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen absagen. Einiges lässt sich aus dem Homeoffice erledigen, aber der persönliche Kontakt musste bezüglich der Hygiene- und Abstandsregelung komplett eingestellt werden. Somit fehlen uns finanziell wichtige Einnahmen.

Kategorie: Soziales
Stichworte: Dreierwalde, SVO, Lebensretter, Ehrenamt, DRK
Finanzierungs­zeitraum: 15.06.2020 10:24 Uhr - 10.09.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: September - Dezember 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Durch den Ausbruch des Coronavirus sind uns viele finanzielle Mittel weggebrochen. Einnahmen aus Veranstaltungsbetreuung, Sanitätsdiensten sowie aus dem Bereich Verpflegung, fehlen uns in diesem Jahr.
Leider mussten wir unseren Dienst als "Sanitäter vor Ort" in Dreierwalde aufgrund der aktuellen Lage bis zum 10.06.2020 einstellen. Der Eigenschutz unserer ehrenamtlichen Sanitäter hatte oberste Priorität. Da der Eigenschutz in den letzten Monaten aber nicht in allen Fällen gewährleistet werden konnte, hat der Kreis Steinfurt den Dienst aller Sanitäter vor Ort Gruppen im Kreis Steinfurt vorübergehend eingestellt. Seit dem 10.06.2020 steht uns nun ausreichend Schutzkleidung zur Verfügung und wir dürfen den Dienst "Sanitäter vor Ort", unter Beachtung besonderer Hygiene- und Verhaltensvorgaben, wieder aufnehmen. Um im Einsatzfall Absprachen schnell durchführen zu können, wollen wir unsere "Sanitäter vor Ort" in Dreierwalde mit Digitalfunkgeräten ausstatten.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der DRK OV Dreierwalde e.V. stellt seit dem Jahr 2004 den "Sanitäter vor Ort" in Dreierwalde. Viele unserer Einsatzkräfte führen zusätzlich regelmäßige Sanitätswachdienste in Dreierwalde, im Stadtgebiet Hörstel sowie im Kreis Steinfurt durch. Da die "Sanitäter vor Ort" von Zuhause die Einsatzstelle anfahren, stellt der DRK OV Dreierwalde e.V. hierfür mehrere portable sanitätsdienstliche Ausstattungen inkl. der benötigten Funktechnik zur Verfügung. Diese Ausstattung setzen wir auch bei allen anderen Veranstaltungen ein.

Die Kosten für die medizinische und funktechnische Ausstattung muss der DRK OV Dreierwalde e.V. aus Vereinsmittel und Spenden tragen. Mit diesem Projekt möchten wir die Umstellung vom Analogfunk auf Digitalfunk sicherstellen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Rettungsdienst im Kreis Steinfurt ist ein gut ausgebautes und strukturiertes System der Daseinsvorsorge. Aber auch ein noch so gut funktionierender Rettungsdienst hat eine Anfahrtszeit. Gerade im ländlich geprägten Raum fällt die Anfahrtszeit ins Gewicht. Es gehen wertvolle Minuten für die mögliche Lebensrettung verloren. Und hier will der "Sanitäter vor Ort" das sogenannte therapiefreie Intervall verkürzen. Die DRK Sanitäter aus der Nachbarschaft und näheren Umgebung werden versuchen, vor dem Rettungsdienst und Notarzt die Notfallstelle aufzusuchen und lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.

Wir versuchen durch den „Sanitäter vor Ort“ das „Therapiefreie - Intervall“ bei medizinischen Notfällen, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes / Notarzt zu verkürzen. Wenn möglich, leiten wir vor Ort lebensrettende Maßnahmen ein.

Eine gute Kommunikation im Einsatz ist hier zwingend erforderlich.

Ganz nach dem Motto: "VIELE SCHAFFEN MEHR!"

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Nach erfolgreicher Finanzierung dieses Projektes möchten wir wenigstens 4 digitale Handfunkgeräte für die "Sanitäter vor Ort" in Dreierwalde anschaffen. Diese Geräte werden ebenfalls im Katastrophenschutz sowie im Sanitäts- und Betreuungsdienst eingesetzt.Sollten wir zusätzliche Spenden / Gelder erhalten, können wir die digitale Infrastruktur im DRK OV Dreierwalde e.V. weiter ausbauen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen die Mitglieder, Freunde und Bekannte des DRK OV Dreierwalde e.V., sowie viele Personen, die schon einmal die Hilfe der "Sanitäter vor Ort" direkt oder indirekt in Anspruch genommen haben.